| Bomas-Verlag |
Steinvorth, Klaus: Der Vater blieb im Krieg - Kriegswitwen und ihre Kinder. Bomas-Verlag, Lilienthal, 2006 ISBN-10: 3-00-020296-X 131 Seiten, 16 Bilder, 186 g, Preis inklusive Versand in Deutschland: 13 €
Suchwörter: Krieg Kriegswitwe Kriegerwitwe Strehlitz Breslau Jagdflieger Stonsdorf Wietze Familienchronik Schlesien Oberschlesien Heine Floste Falkenberg Oppeln Beuthen Mokrolona Lublinsky Notmann Joraschky Kurpiun wasserpolnisch Dendra Klischowski Marutschke Pritziski Jackisch Ulznansky Adamowitz Skoluda Korfanty Bunzek Wansen Troppau Neutitschein Bohrau Tabor Strehlen Poppenhagen Aus dem Vorwort des Autors: Ich will die Geschichte meiner Familie beschreiben, die über drei Generationen vaterlos aufgewachsen ist, so dass ich mit der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg beginne und mit den 60er Jahren der Bundesrepublik aufhöre. Innerhalb dieser Spanne, die sich mit dem Leben meiner Großmutter deckt, liegen die Erziehungs- und Ausbildungsjahre unserer drei Generationen. Denn nicht nur meine Mutter ist Kriegswitwe, auch meine Großmutter ist es gewesen, sie sogar zweimal, weil sie beide Männer durch den Krieg verloren hat. Diese beiden Frauen haben mich erzogen und weil meine Großmutter relativ früh ihren Vater verloren hat, versuche ich die Frage zu beantworten, ob der geringe oder fehlende Einfluss des Vaters über drei Generationen sich auf die Erziehungsvorstellungen dieser Frauen ausgewirkt hat. Solche Vorstellungen sind natürlich von ihrer Zeit und ihrem Ort abhängig. Deshalb will ich beide aus der Perspektive meiner Familie beschreiben, um deutlich zu machen, wie die Vertreter von drei Generationen heranwachsen und Erziehung erleben. Es ist eine Zeit, in der sich in Deutschland gesellschaftliche und geographische Grenzen dramatisch verändern. Wandeln sich im ähnlichen Maße die Erziehungsvorstellungen? Das aus der Sicht einer Familie zu betrachten, in der nicht der zeitgemäße dominierende Vater die Erziehungsziele setzt, scheint mir nicht uninteressant. Der Bericht ist auch ein Zeitzeugnis über das Leben von Kriegswitwen, die insgesamt nie viel Aufsehen erregt haben und deshalb um so leichter in Vergessenheit geraten können. Sie standen nie im Mittelpunkt geschichtlicher Ereignisse, hatten aber mehr als andere die Folgen zu tragen. Meine Familienchronik stützt sich auf Aufzeichnungen meiner Mutter, meiner Großmutter und meines Onkels Josef, die auch Berichte von Tante Gretel enthält, auf Briefe meiner Mutter und meines Vaters, auf Gespräche mit meiner Mutter, die, inzwischen 90 Jahre alt, noch lebt und natürlich auf meine eigenen Erinnerungen. Inhalt: Bilder:
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