| Bomas-Verlag |
Kusák, Dalibor: Brno a okolí - Brünn und Umgebung - Brno and its environs. CTK - Pressfoto, Praha, 1981 antiquarisches Einzelstück, 65 Seiten, 372 g, Preis inklusive Versand in Deutschland: 25 € 1/ Brno - eine Stadt blühender Blumen, Parkanlagen, grüner Rasenflächen, eine Stadt stummer Zeugen der Vergangenheit. Charakteristisch für ihre Silhouette sind die schlanken Türme des Peter-Paul-Domes. 2/ Die bekannte Burg Spilberk wurde unter der Herrschaft des tschechischen Königs Premysl Otakar II. um das Jahr 1270 erbaut. Im 17. Jh. wurde sie in eine militärische Festung umgewandelt, die sich später als "Völkerkerker" der Habsburger Monarchie unrühmlich in die Geschichte eingetragen hat. 3/ Der Völkerkerker wurde zum nationalen Kulturdenkmal erklärt. Neben den Kasematten ist auch die Galerie der bildenden Künste des städtischen Museums von Brno auf der Burg sehenswert. 4/ In Brno paaren sich die Baustile von sechs Jahrhunderten. Die historische Stadtsilhouette wird ergänzt von modernen Hotels, neuen Wohnsiedlungen und leider auch von den unerläßlichen Schornsteinen der Fabriken. 5/ Die Fundamente des gotischen Aussichtsturms mit Renaissanceumgang stammen aus dem 13. Jh. Der Turm bildet einen Bestandteil des Alten Rathauses und bietet einen wundervollen Ausblick auf die Dominikanerkirche und die Burg Spilberk. 6/ Das Neue Rathaus aus den Jahren 1727 - 1733 ist ein Werk des Baumeisters M. Grimm, der die älteren Renaissancegebäude umbaute. Den ersten Hof und das sog. Tribunalhaus erbaute in den sechziger Jahren des 17. Jh. O. Erna. 7/ Das älteste Baudenkmal der Stadt ist der Kreuzgang des Dominikanerklosters aus den Jahren 1228-1238. Hier wurden Fragmente von Zierelementen der während des überstürzten Umbaus des historischen Stadtkerns an der Wende des 19. Jh. vernichteten Gebäude untergebracht. 8/ Von den ursprünglichen fünf Stadttoren ist bis heute nur ein einziges erhalten geblieben das Tor Meninska brana im Straßenzug Orli ulice. Seine erste Erwähnung geht auf das Jahr 1293 zurück. Später wurde das Tor in ein Durchgangshaus verwandelt. 9/ In der zweitgrößten Galerie der tschechischen Länder - der Mährischen Galerie - befindet sich die wertvolle Tafelmalerei Enthauptung des hl. Jakob aus den vierziger Jahren des 15. Jh. 10/ An dem spätgotischen Umbau der Jakobskirche an der Wende des 15. jh. sind in den Zierelementen Spuren der Renaissance sichtbar. An den Bauarbeiten war in bedeutender Weise A. Pilgram beteiligt, der Autor des Portals vom Alten Rathaus. 11/ Eine der modernsten Wohnsiedlungen von Brno - Lesná - aus den Jahren 1962 - 1970, deren Anlage die gegenwärtigen urbanistischen Forderungen hinsichtlich Eingliederung der einzelnen Gebäude in das Naturareal respektiert. 12/ Neben dem bekannten Spalicek (Stöckl) in Cheb ist der Stöckl von Brno auf dem Krautmarkt Zelny trh (heute Namesti 25. unora) ein wertvoller Beleg für die zweckmäßige Bebauung der Stadtplätze im Mittelalter. Der ältere Kern des Spalicek wurde von Bürgerhäusern aus dem 16. und 17. Jh. überdeckt. 13/ Der ganzjährige Markt auf dem einstigen Krautmarkt Zelny trh ist der größte in der Tschechoslowakei. In dem früheren Dietrichsteinpalais befindet sich heute das Mährische Museum. Vor der Schlacht bei Slavkov (Austerlitz) nächtigte hier M. I. Kutusow. 14/ Der Stadtplatz Namesti Svobody wurde für den Kraftverkehr gesperrt ebenso wie die Mehrzahl der anliegenden Straßen. So entstand hier die größte tschechoslowakische Fußgängerzone unter Berücksichtigung des ökologischen Prinzips der Gesundung der Lebensumwelt. 15/ Der Stadtplatz Namesti Svobody war zugleich traditioneller Schauplatz von Demonstrationen und Manifestationen der Arbeiterschaft der Stadt Brno gegen Hunger, Teuerung, niedrige Löhne und Arbeitslosigkeit sowie für die Errichtung eines Staates, in dem Arbeiter und Bauern herrschen würden. 16/ Das Portal des Alten Rathauses mit Statuen von Herolden, Bürgern und der Allegorie der Gerechtigkeit erbaute A. Pilgram in den Jahren 1510 - 1511. Die gekrümmte oberste Fiale wird als seine Rache für den Geiz der Ratsherren von Brno gedeutet. 17/ Auf dem heutigen Stadtplatz Namesti Svobody befand sich schon zu Beginn des 13. Jh. der Markt des alten Dorfes. Die Pestsäule aus dem Jahr 1680 ist das Werk von J. K. Erna. Im Hintergrund erhebt sich der höchste Turm der Stadt, der Turm der Jakobskirche (91,3 m). 18/ Auf dem Ausstellungsgelände von Brno herrscht das ganze Jahr hindurch reger Handelsverkehr, der alljährlich im September mit der Internationalen Maschinenmesse seinen Höhepunkt erreicht. Pavillon A im Vordergrund ist der älteste, aus dem Jahr 1928, Pavilion Z, dessen kreisförmige Halle einen Durchmesser von 122 m aufweist, sowie Pavillon C stammen aus dem Jahr 1959. 19/ Am architektonisch gelösten Eingang zum Ausstellungsgelände dominiert das Verwaltungsgebäude der Außenhandelsunternehmen mit Aussichtsterrasse (1959). 20/ Aus Beton, Glas und Stahl - den grundlegenden Baustoffen des Funktionalismus und Konstruktivismus - besteht der 1928 errichtete Pavillon A. Damals fand in Brno die Ausstellung der zeitgenössischen Kultur statt. 21/ Der Zauber der Reste des historischen Stadtkerns mit dem Alten Rathaus, Krautmarkt Zelny trh, Petrov und Dominikanerkloster tritt besonders in abendlicher Beleuchtung hervor. 22/ Eine der wichtigsten Geschäftsstraßen - Teida Vitezstvi. Hier, praktisch gleich am Bahnhof, beginnt die Fußgängerzone. 23/ Das neuste Hotel in Brno ist heute das 1977 - 1979 erbaute Woronesh in unmittelbarer Nähe des Ausstellungsgeländes mit 947 Betten. 24/ Der Bahnhof ist ein wichtiger Knotenpunkt des binnenstaatlichen und Auslandsverkehrs. 25/ Das Mahen-Meater wurde in den Jahren 1881-1882 erbaut und konnte sich bis 1972 der ursprünglichen T. A. Edison-Elektroinstallation rühmen. Im Zeitraum 1972-1977 wurde das Theater mit großem Kostenaufwand renoviert. 26/ Die Büste Wladimir Iljitsch Lenins vor der A. Zipotocky-Militärakademie ist das Werk des Bildhauers Milog Axman vorn Jahr 1974. 27/ Mit dem Siegesmal des Bildhauers Vincenc Makovski aus dem Jahr 1954 huldigt Brno der siegreichen Roten Armee, die die Stadt nach erbitterten Kämpfen der Einheiten der 2. ukrainischen Front unter Marschall R. j. Malinowski am 26. April 1945 befreite. 28/ Das Janacek-Meater ist das wichtigste Bauwerk für die Gegenwartskultur der Stadt Brno. Im Jahr 1965 fertiggestellt, wurde es zugleich Sitz des Opern- und Ballettensembles des Staatstheaters. 29/ Das Haus der Künste der Stadt Brno gehört zu den größten Ausstellungsräumen in der Tschechoslowakei. Unterkunft fand hier das experimentelle Theater Na provazku (An der Leine). 30/ Das Gebäude der Janacek-Akademie der musischen Künste verlassen alljährlich Schauspieler, Musiker und Sänger, die hier während des Hochschulstudiums eine gründliche Ausbildung für die künftige künstlerische Betätigung erhalten. 31/ Zu den interessanten historischen Bibliotheken gehört auch die Bibliothek des Kapuzinerklostets mit ursprünglichen Barockregalen und Deckenmalerei von J. Stern. 32/ Panorama der Stadt vom Südwesten aus. 33/ Das Altbrünner Kloster wurde 1323 von Elisabeth Rejeka, der Witwe zweier böhmischer Könige, Wenzels II. und Rudolfs von Habsburg, gegründet. Seine Bautechnik mit unverputztem Ziegelmauerwerk ist in den tschechischen Ländern recht ungewöhnlich. 34/ Die Barockausstattung der Augustinerbibliothek des Altbrünner Klosters stammt aus der Zeit um das Jahr 1750. 35/ In Brno lebte und wirkte auch J. G. Mendel, der Begründer eines der bedeutendsten Biologiezweige, der Genetik, der hier in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts bei Kreuzungsversuchen an Pflanzen die bis heute gültigen Gesetze entdeckte. 36/ J. G. Mendel wirkte im Altbrünner Kloster, wo ein aus dem Jahr 1912 von T. Charlernont stammendes Denkmal an diesen großen Gelehrten erinnert. 37/ Die Jesuitenkirche wurde in den Jahren 1598 - 1602 errichtet. Ihr unberührt erhalten gebliebenes Barockinterieur gehört zu den bisher nicht voll eingeschätzten Kulturdenkmälern. 38/ Die Fundamente des Petrov stammen aus dem letzten Viertel des 12. jh. Im Schatten seiner Türme duckt sich das Gebäude des einstigen Bischofshofs, in dem sich heute manche Sammlungen des Mährischen Museums befinden. 39/ Der heute im Hof des Bischofspalais stehende Brunnen ist ein Werk von I. J. Bendl. Die allegorische Statuengruppe verkörpert die mährischen Flüsse Svratka und Svitava mit der Gestalt des Merkurs. 40/ Der schönste Brunnen von Brno ist der Parnaß-Brunnen auf dem Platz Namesti 25. unora. Erbaut wurde dieser im Zeitraum 1693-1695 von J. B. Fischer von Erlach, dem Baumeister des Schlosses Vranov nad Dyji im Gebiet von Znojmo. 41/ Zu den unzähligen Denkmälern der Renaissance reiht sich auch das Haus der Herren von Kunstat im Straßenzug Dominikanskä ulice. 42/ Eine Sehenswürdigkeit der frühbarocken Kapuzinerkirche aus der Mitte des 17. Jh. stellt die Gruft mit mumifizierten sterblichen Hüllen der Angehörigen des Klosterordens und seiner Gönner dar, darunter auch des berüchtigten Pandurenobersten Trenck. 43/ Madonnenskulptur aus dem ausgehenden 14. Jh. in der Loretokapelle der Minoritenkirche. 44/ Interieur des Peter-Paul-Domes. Seine heutige Gestalt erhielt es nach einem Entwurf von M. Grimm in den Jahren 1743-1747. 45/ Ungarische Jakobiner, Teilnehmer des Aufstandes in Polen und Galizien, die utopischen Sozialisten J. und K. Schestag - Tausende von Häftlingen lernten die Verliese des Völkerkerkers auf dem Spilberk kennen. Im Park an seinem Fuße steht ein Denkmal der italienischen Karbonari mit dem Dichter Silvio Pellico an der Spitze. 46/ Das von 1960 bis 1962 erbaute Hotel International ist das luxuriöseste Hotel von Brno und dient den anspruchsvollsten Besuchern der mährischen Metropole. 47/ Stadtpanorama von Süden aus. Am nördlichen Horizont die Wohnsiedlung Lesna. 48/ Über der Parkanlage auf dem Stadtplatz Namesti Rude armady erhebt sich eine aus dem Jahr 1973 von Milog Axman stammende Statuengruppe "Kommunisten". 49/ Im Museum der Arbeiterbewegung von Brno werden wichtige Ereignisse aus der Geschichte der heimischen und der internationalen Revolutionsbewegung in Erinnerung gebracht. Die benachbarte barocke Thomaskirche erhielt ihre heutige Gestalt im 17. Jh. 50/ Aussichtsterrassen unterhalb des Petrov mit Ausblick auf die südlichen und westlichen Stadtviertel. 51/ Start und Ziel zweier tschechoslowakischer Kraftfahrsportveranstaltungen - der Europameisterschaft der Tourenwagen und der Weltmeisterschaft der Motorräder mit Seitenwagen. 52/ Erholungsareal Riviera unweit des Ausstellungsgeländes. 53/ Motel Bobrava auf der südlichen Ausfallstraße nach Bratislava, Budapest und Wien. 54/ Victoria regia im Gewächshaus der Naturwissenschaftlichen Fakultät der J. E. Purkyne-Universität, 55/ Der Brnoer Stausee Kninicski prehrada aus den Jahren 1935-1939 gehört zu den ältesten Talsperren auf tschechoslowakischem Gebiet. 56/ Die Talsperre speichert 18 000 000 m³ Wasser und dient vor allem zur Erholung der Einwohner von Brno. 57/ In dem bekannten Kalksteingebilde des Mährischen Karstes nördlich von Brno dominiert die 138,4 m tiefe Macocha-Schlucht, deren Krater zu den größten in der Welt gehört (281 x 130m). Bemerkenswert sind auch die weiteren Grotten des ausgedehnten Höhlenlabyrinths, wobei in einer von ihnen Relikte des Neandertalmenschen gefunden wurden. 58/ Das Renaissanceschloß in Bucovice unweit Slavkov ist das Werk des Italieners P. Ferrabosco aus Laino. Zu den schönsten Räumlichkeiten des Schlosses gehört der sog. Kaisersaal. 59/ Der Arkadenhof des Schlosses von Bucovice stammt aus den Jahren 1567 - 1582, der Brunnen mit Bacchantenskulptur aus dem Jahr 1637. 60/ Das Schloß in Boskovice stellt sich in seiner Empiregestalt der Jahre 1819 - 1826 vor. Unweit befinden sich Reste einer Burg aus dem 14. Jh. 61/ Auch das Interieur des Schlosses von Boskovice ist vorwiegend mit Empiremobiliar aus dem ersten Drittel des 19. Jh. ausgestattet. 62/ Das Schloß in Rajec nad Svitavou ist einer der wenigen architektonischen Belege für den französischen Stil Ludwig XVI. in Mähren. 63/ Ahnengalerie der Familien Salm und Roggendorf im Erdgeschoß des Schlosses von Rajec. 64/ Im ersten Geschoß des Schlosses von Rajec befindet sich ähnlich wie in den Schlössern von Kromeriz, Slavkov, Vizovice und Valtice eine bekannte Gemäldegalerie, die Werke flämischer und holländischer Meister enthält. 65/ G. Signaroli (1706-1770): Flora (Ölgemälde, Leinwand, 85 x 69 cm, um das J. 1760). 66/ Aus dem Gebiet von Brno stammt auch der weltberühmte Maler Alfons Mucha. Aus seinem monumentalen zwanzigteiligen Zyklus Slawische Epopöe stellen wir das Detail des Gemäldes Schule der Brüdergemeinde in Ivancice 1578 - Druck der Kralicer Bibel vor. 67/ Muchas Slawische Epopöe konnte ihrer Riesenausmaße wegen nicht in Prag ausgestellt werden. Zu bewundern ist sie daher in Moravsky Krumlov, unweit Muchas Geburtsort Ivancice. 68/ Besitzer des Schlosses in Namest' nad Oslavou waren die Herren von Zerotin, Vertreter des kulturell höchststehenden protestantischen mährischen Adels. 69/ Renaissance-Schloßhof in Namest'. Im unweiten Kralice wurde von den Böhmischen Brüdern das größte Kleinod der böhmischen Reformation, die sechsteilige Kralicer Bibel gedruckt (1579-1593). 70/ Den Ruhm des Städtchens Namest' begründen in der Gegenwart moderne Gobelins, und den seines Schlosses die wertvolle Sammlung von Wandteppichen aus dem 16. bis 19. Jh. Die fünfteilige Groteskenserie entstand im französischen Beauvais. 71/ Prunksaal der Zerotinschen und Haugvicschen Bibliothek in Namest' mit Fresken, die G. Tencalla zugeschrieben werden. 72/ Der Friedenshügel bei Prace erinnert an die Dreikaiserschlacht am 2. Dezember 1805 bei Slavkov (Austerlitz). Er ist das Werk des Jugendstilarchitekten J. Fanta aus den Jahren 1910-1911. 73/ Der prunkvolle Adelssitz der Herren von Kaunitz in Slavkov wurde im 18. Jh. nach Plänen von D. Martinelli errichtet. Wundervoll ist der neu rekonstruierte Schloßgarten. 74/ Autor der Deckenmalerei im Ahnensaal des Schlosses von Slavkov ist A. Lanzani. Im Schloß befindet sich eine bedeutende Gemäldegalerie. 75/ Johann Liss (1597 -1629): Maria Magdalena (Ölgemälde, Leinwand, 90 x 80 cm). 76/ Pietro da Cortona (1596 - 1669): Josef und die Potiphar (Ölgemälde, Leinwand, 75 x 111 cm). 77/ Kreuzgang des Klosters Porta coeli (Himmelspforte), eines frühgotischen Kleinods, in Tisnov-Predklasteri. Die Klosterkirche wurde 1239 eingeweiht. Das Kloster gehört zu den seltenen Schätzen der europäischen Architektur. 78/ Das Portal des Porta coeli in Tignov-Predklasteri ist das bedeutendste Bauwerk dieser Art in ganz Mitteleuropa. Es geht auf das Jahr 1240 zurück und belegt das Vordringen der französischen Gotik in die bisher romanische Atmosphäre Böhmens. 79/ Im Schloß von Lysice sind der terrassenförmig angelegte Garten mit Pergola und die Sammlung von Zielscheiben aus dem vergangenen Jahrhundert sehenswert. 80/ Von rein gotischer Architektur ist die mittelalterliche Burg Pernstejn. Die Festung wird im 13. Jh. zum erstenmal erwähnt und widerstand auch im Dreißigjährigen Krieg der Belagerung durch die Schweden. Damals wurde sie zum letztenmal belagert. Ihr Befestigungssystem machte sie uneinnehmbar. 81/ Der Rittersaal der Burg Perngtejn ist ein Beispiel der späteren Repräsentationsfunktion einer mittelalterlichen Residenz im 18. jh. 82/ DieRenaissance-Wohnkultur auf Pernstejn belegt der Jagdsaal im dritten Geschoß der Burg. 83/ Rokoko-Schlafgemach auf Pernstejn. 84/ Im Befestigungssystem des 16. Jh. befand sich hinter der ersten vorgelagerten Rundbastei der sog. Barbakane in Hufeisenform. Es folgten zwei weitere Tore, die Befestigungsmauern, ein Labyrinth von Gängen mit einzigem Zutritt zur Burg und der Burgfried. Kein Feind gelangte je hinter den Barbakanen. 85/ Die Stube, in der der erste tschechoslowakische Arbeiterpräsident Klement Gottwald in Dedice zur Welt kam. 86/ Von J. Santini, dem Repräsentanten des böhmischen Barocks der Vordienzenhoferperiode, stammt auch die Kirche in Krtiny bei Brno (1728 - 1750). 87/ Burg Veveri mit Skelett-Spitzturm gehört zu den ältesten mährischen Burgen, die um die Mitte des 13. Jh. entstanden sind (Veveri, Spilberk, Buchlov, Lukov). 88/ In voller Schönheit präsentiert sich Burg Veveri Ausflüglern, die den Brnoer Stausee im Boot durchfurchen. Vorderseite des Schutzumschlags: Zwei wertvolle Reliquien aus dem Alten Rathaus von Brno, die sich auf alte Sagen beziehen - der "Drachen" von Brno und das Rad des Wagners Birek aus Lednice. Rückseite des Schutzumschlags: Die Befestigung des Spilberks besteht aus einem Wall mit einen achtzackigen Stern bildenden Bastionen rings um die Burg. |