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Grochtmann, Hermann: Geschichte des Kirchspiels Datteln. Deilmann, Datteln 1951

antiquarisches Einzelstück, 288 Seiten, 503 g. Einzelne Wörter sind mit Kugelschreiber oder mit Bleistift unterstrichen. Preis inklusive Versand in Deutschland: 30 €

zur Zeit nicht lieferbar

Inhalt:

Der große Umbruch. Westfalen wird ein christliches Land

Die ersten Versuche: Bonifatius, die beiden Ewalde, Suitbert, Liafwin - Karls Schwertmission - Die eigentIiche Bekehrung - Übertragung der Organisation der fränkischen Kirche auf das sächsische Missionsgebiet - Landpfarrei und Landpfarrer, ihre Bedeutung für Christentum und Kultur.

Die ältesten schriftlichen Zeugnisse über Kirche und Pfarrei Datteln

Die Bulle Eugens III. v. 1147, Viktors IV. v. 1161 und Innocenz' III: v. 1207; die Deutzer Handschrift - Der Name Datteln.

Entstehung der Kirche und Pfarrei Datteln

Urpfarreien und Eigenkirchen - Erste Dattelner Kirche eine Eigenkirche, errichtet vermutlich als Frankenkirche - Wurde bald Pfarrkirche - Wird Eigentum der Abtei Deutz

Kirchenrechtliche Stellung der Dattelner Kirche und Pfarrei

Unbeschränkte Herrschaft der Grundberren über ihre Eigenkirche wird eingeschränkt durch die Bischöfe - Die Eigenkirchenherrschaft wird Patronat, bei den geistlichen Grundherren Inkorporation - Wesen der Inkorporation - Kirchenrechtliche Stellung der Dattelner Kirche als Eigenkirche, als inkorporierte Kirche der Abtei Deutz - Ein in Datteln nicht zur Ausführung gekommener Vertrag über völlige Inkorporation 1797 - Patronat des Herzogs von Arenberg und der Preußischen. Regierung - Die Dattelner Kaplanstelle

Unter dem Kölner Krummstab

Der Erzbischof auch weltlicher Herr - Dauer und Einfluß der Zugehörigkeit zu Köln - Warum zu Köln? - Das Vest kommt an die Diözese Münster 1821

Vom Dortmunder Archidiakonat zum Dekanat Datteln

Dekanate und Archidiakonate - Die Archidiakone - Streit zwischen dem Dortmunder Dekan und dem Kölner Dompropst geht zu Gunsten des ersteren aus - Das Vestische Kommissariat von 1612 - Die Dekanatseinteilung von 1823 - Das Dekanat Datteln.

Vom ersten Dattelner Gotteshaus bis zur heutigen Kirche

Erste Kirche eine Holzkirche - Die Steinkirche im romanischen Stil - Lage der Kirche - Die gotische Hallenkirche - Bauzeit und Bauart - Erweiterung von 1912 - Zerstörung und Wiederaufbau - Die neue Kirche

Künstleriseh oder knnstgeschichtlich bemerkenswerte Ausstattungsstücke der Dattelner Kirche

Das Amanduskreuz - Die 5tiftung des Johann von Möcklinghoff von 1366: Darstellung der 12 Apostel - Die Sakramentsnische, das Sakramentshäuschen - Der flandrische Hochaltar - Zwei flandrische Reliefs und zwei Heiligenfiguren - Eine niederrheinische Kunstplastik - Kleine Amandusstatue - Alte Kasel Pieta

Die Glocken

Die Johannesglocke von 1527 - Die Marienglocke von 1597 - Die Amandusglocke von 1645 - Eine Glocke von 1737 - Glocke von 1913, Ablieferung im Ersten Weltkrieg - Die Franziskusglocke von 1926 - Ablieferung und Erhaltung der Glocken im Zweiten Weltkrieg

Die Stätten der Toten

Die Stätte der Toten um die Kirche oder in der Kirche - Die Totengruft in der Dattelner Kirche, die darin Bestatteten - Besondere Begräbnisstätten bei vier Kapellen - Das Beinhaus auf dem Dattelner Friedhof - Das Asylrecht, ein Fall aus dem Jähre 1484 - Der Dattelner Kirchhof wird von der Kirche verlegt, 1827 - Die Kommunalfriedhöfe von Datteln, Ahsen und Horneburg.

Kapellen im Kirchspiel

Dfe Stiftung von vier Kapellen auf adeligen Gütern 1381/82 - Inhalt und Sprache der Stiftungsurkunden - Die Kapelle auf der Malenburg - In Meckinghoven.

Die Vikaren des Hl. Amandns und des Hl. Stephanus

Wesen und Sinn dieser Stiftungen - Die Vikarie Sti. Amandi gest. um 1300 - Die Vikarie Sti Stephani gest. 1481; die Stiftungsurkunde - Sprache und Inhalt - Stiftung durch die Gemeinde -Wahl des Vikars von der Gemeinde - Dessen Verpflichtungen - Er muß Orgel spielen können - Einkünfte und Besitzungen Vikarie bis 1644

Die vereinigte Vikarie des Hl. Stephanus und des Hl. Amandns

Keine Seelsorgsvikarie, Einkünfte genügen nicht zum Lebensunterhalt. - Darum Union von 1644 - Die Vikare nach 1644 - Streit zwischen Pastor Fabritius und Vikar Dobbe - Wahl des Vikars Funke - Der Vikar Thenhaven - Wahl seines Nachfolgers - Verzicht der Gemeinde auf die Präsentation - Die Zeremonien der Investitur - Die Einkünfte im Laufe der Zeit - Die Vikarie in neuster Zeit

Die Vikarie von der Seligsten Jungfran Maria

Testamentarische Familienstiftung des Pastors Thiel 1666 - Bestimmungen über Patron und Besetzung der Stelle - Die einzelnen Vikare - Ein Prozeß um den Nachfolger - Vikar Wenzel Holthotf - Die Vikarswohnung an der Marktstraße - Vikar Franz Holthoff - Kaplan Natrop - Keine Familienvikarie mehr - Änderungen in Einkünften und Verpflichtungen

Die Vikarie des Hl. Antonins und des Hl: Amandus

Testamentarische Familienstiftung des Pastors Fabritius 1721 - Bestimmungen über Patronat und Besetzung der Vikarie, die einzelnen Vikare - Der Vikar Theodor Forkenbeck - Vikar Trippelvoet - Ordnung der Stiftungskapitalien - Die letzten Bewerbungen aus der Stifterfamilie - Übertragung der Vikarie in den Pfarrfonds der neuen Pfarrei Hagem.

Die Vikarie vom Heiligsten Altarssakrament (Venerabilis Sacramenti)

Familienstiftung des Ehepaares Kettelhack-Bispelinghoff 1745 - Die Stiftungsurkunde - Dotierung und Verpflichtungen - Patronat und Präsentation - Die Stiftung, keine Familienvikarien mehr - Zusätzliche Stiftungen - Heutige Verpflichtungen und Vermögen.

Die Stiftung der Tenebrae

Tenebrae entstammen der Verehrung des leidenden Christus - Ihre Stiftung an der Dattelner Kirche durch den Pfarrer von Recklinghausen Osthoff

Eine mildtätige Stiftung: Der Armenfonds

Christliche Nächstenliebe geübt durch Stiftungen - Almosen für die Armen in Datteln beim Gottesdienst - Die Stiftungsurkunde des Armenfonds von 1541 - Die einzelnen Schenkungen - Regelung der Armenpflege - Das Sakramentshochamt - Spätere Schenkungen - Besitzungen und Einkünfte - Das Armenhaus und ihr Patron - Die Stiftung leiht Kapitlien aus - Grundstücke verkauft - Verlust des Kapitals durch die Inflationen - Erfüllung des Zweckes

Kirchenvermögen und -Einkommen

  1. Pastoratsvermögen und -Einkünfte

    Ursprung des Pastorslandes - Die Stiftung Oer - Das Pastoratsland im Kirchspiel Waltrop - Die Verzeichnisse seit 1526 - Das Pastoratsland von 1526 bis heute - Die Wiese im Aap. - Der Pfarrer als Landwirt: Die Hinterlassenschaft das Pastors Gerh. Bodelschwingh - Das Jakobigeld - Die Pastoratsworthe - Das Meßkorn - Die Stolgebühren - Der Kirchenzehnte - Einkünfte nach dem liber valoris um 1315 . - Das Pfarrhaus.

  2. Vermögen der Kirchengemeinde, ihre Einkünlte und deren Verwaltung

    Gebäude, Grundetücke, Worthe u. Hörige. - Das Kirchengemeindeland in Vergangenheit und Gegenwart - Die Gemeindeworthe - Die Wachszinsigen.

  3. Verschiedenartige Einnahmen nnd Ausgaben

    Der Dattelner Braukessel - Trinkspenden für heilige Dienste - Instandhaltung der Kirche - Finanzielle Lage der Kirchengemeinde im 16. und 17. Jahrhundert

Die Verwaltung des Kirchenvermögens

Die Kirchenmeister - Kirchenvorstand und Gemeindevertretung - Die Kirchenrendanten

Küster und Organisation

Der Glöckner Heinrich von 1325 - Bezeichnungen für den Küster - Einkünfte - Doppelküstertum in Datteln - Die Namen einiger Küster - Der Vikar stiftungsgemäß der Organist - Einkünfte - Einige Namen - Die Orgel

Das Schulwesen

.Schule eine Angelegenheit der Kirche - Einkünfte des Lehrers - Ablösung der Häste (Fleichtermin).- Einzelne Lehrer - Streit um die Schulstelle 1783 - Das Schulwesen am Ende der kölnischen Zeit, unter der Arenbergischen und der preußischen Regierung - Die alte Kirchspielschule - Die Schule der Bergischen Eremiten in Bockum - Schulen in Meckinghoven, Markfeld und Pelkum.

Dattelner Pfarrer aus neun Jahrhunderten: Namen, Ereignisse und Persönlichkeiten

Die ersten Namen Dattelner Pfarrer und ihre Bezeichnung - Zwei Flaesheimer Urkunden - Das Protokoll von 1325 - Die Pfarrer des 14. und 15. Jahrhunderts - Pfarrverwalter - Everhard von Bodelschwingh (1526-1534) - Die Bibliothek des Pastors Gerhard von Bodelschwingh - Georg Hove, gen. Burmann (1560 bis 90) - Der Truchsessische und andere Kriege - Der Dreißigjährige Krieg - Johannes Hove (1594-1640) - Reformen gemäß den Trienter Beschlüssen - Theodor Thiel (1640-1666) - Priester kirchlicher Erneuerung und Pfarrer in armseliger Zeit - Theodor Bürich (1666 bis 1693) - Wernrer Fabritius (1694-1721), Die Kirchenvisitationen - Zwiste und Prozesse - Melchior Koene (1721-1743), Beschwerde über den kalvinischen Herrn auf Gu:tacker - Balthasar Engels (1744 bis 1792), Gelobung des zweiten Amandusfestes und der sieben Opferkerzen, Volksmission - Heinrich Grein (1752-1781), Visitation von 1755 - Antonius Spee (1781-85), gerät mit seiner Gemeinde wegen des alten Taufkessels in schweren Streit und verzichtet auf die Pfarrei - Priozeß der Küster Witte und Peveling um die Jahrgebetsgelder - Remigius Kürfgen (1788-1825) lange Pfarrer in bewegter und ereignilsreicher Zeit - Johann Hackfurth (1826-52) - Hermann Frintrup (1852 - 59) - Bernhard Niemerg (1859-1865), seine Verurteilung- Anton Jansen (1865-1900), tritt a1s Pfarrverwalter ein schweres Amt an. Ein siebenjähriger Pfarrkrieg, Ausschreitungen der Gemeinde gegen ihren Pfarrer, Ungehorsam gegen den Bischof; Niemergs hinterhältiges Verhalten, Schlechter Empfang des Bischofs, Ein Schützenfest für beide Parteien, Die Mission von 1872 bringt die große Versöhnung, Erinnerung an den Streit, seine Ursachen, Der Kulturkampf, Jansen als Pfarrer, Priester und Heimatforscher, Das Dorf wird Kanal- und Zechenstadt - Franz Pelster (1900-1909), Ferdinand Rottmann (1909-1944), baut oder erweitert zwei Kirchen, das Krankenhaus, das Amandus haus, Gründung des Rektorates und der Pfarrei Hagem, Kurze Charakteristik und Rückblick - Richard Schwering (seit 1944); Zerstörung der Kirche und ihr Wiederaufbau

Die Bewohner des Kirchspiels

Geschichtliche und blutsmäßige Zusammensetzung - Stetigkeit der Bevölkerung - Bis zur neuesten Zeit bäuerlich - Die Bauernhöfe, die vier Höfe des Dorfes, die Grundherrschaften und die adeligen, Güter - Abhängigkeit der Bauern - Das Gewerbe - Alteingessene Bevölkerung durch die moderne Entwicklung eine Minderheit, Änderung und Beharrung.

Die Evangelische Gemeinde

Protestanten vor 1800 - Nach 1815 - Evangelische Kirchengemeinde Waltrop-Datteln, erste Kapelle in Datteln - Aus der Notkirche ins Lutherhaus - Selbständige Gemeinde Datteln, zweite Pfarrstelle 1920 - Lutherkirche 1927/28 - Die Gemeinde, ihr Gottesdienst und religiöses Leben - Frage des konfessionellen Friedens.

Das St.-Vinzenz-Krankenhaus

Aus kleinen Anfängen - Der Pfennigsverein, die Stiftungen Hüser und Rensmann, das Waisenhaus wird Krankenhaus - Die Stiftung Bleckmann - Neubau auf dem Pastoratskamp - Vergrößerungen 1909 und 1911 und Ausbau - Dritter Erweiterungsbau aufgeschoben - Bombenschäden und Ausbesserung - Erweiterungsbau 1951 - In den beiden Weltkriegen - Verwaltung - Die Ärzte - Die Schwestern.

Das Amandushaus

Die Stiftung der Gebrüder Rensmann - Kinderverwahrschule und Nähschule - Die Schwestern - Nach der Zerstörung.

Aus der Geschichte der Tochterkirchen und -pfarreien und deren Orte Ahsen, Horneburg, Meckinghoven und Hagem

  1. Ahsen

    Name, Entstehung, Überlieferung - Die Höfe Ahsen und Niederahsen - Die Familie Sobbe - Zerstörung der Burg 1287 im Limburgischen Krieg - Die Herren von Ahusen - Der Schultenhof - Die Stiftung des Heinrich von Leven - Eine alte mündliche Ü'berlieferung - Erste schriftliche Nachrichten über eine Kapelle - Wird Pfarrkirche mit Verpflichtungen gegenüber der Mutterkirche, Streit um die endgültige Selbständigkeit - Bauernschaft Leven nach Ah:sen eingepfarrt mit Verpflichtungen gegenüber der Mutterkirche - Die Ahsener Chronik - Ahsen von den Hessen zerstört 1633, Wiederaufbau St. Blasius und St. Agatha besondere Patrone, Ahsen brennt ab 1641, noch einmal 1720, Wiederaufbau des Dorfes und der Kirche, Die Kirche nach 1720, Altarkreuz und Glocken, Das Pfarrhaus - Die Frühmeßstiftungen, Der Primissar, Verbindung mit der Schule 1792, Die Schulvikarie - Die Geistlichen und Pfarrer, Von den ersten uns bekannten Namen bis zur Gegenwart - Das Kirch:envermögen - Drangsale durch Kriege

  2. Horneburg

    Die Horneburg - Die Herren von Oer auf der Horneburg - Streit mit dem Erzbischof um deren Besitz endet zugunsten des Erzbischofs - Verpfändung der Horneburg - Wird 1803 Besitz des Arenbergers - Die Verpflichtungen des Burgherren gegen die Horneburger Kirche, die Pastoratseinkünfte - Das Patronatsrecht - Verhältnis der Horneburger Kapelle zur Dattelner Kirche - Die Rektoren und Pfarrer, Pfarrer Barckhoff, Streit mit der Mutterkirche um die Selbständigkeit, die Kirche wird selbständig ohne restliche Verpflichtungen, Die einzelnen Pfarrer, Visitation von 1717, Streit um Insandsetzung des Pfarrhauses, Pfarrer Krämer, Rolandus Stein, Karl Meyer, seine Nachfolger bis zur Gegenwart - Der Horneburger Pfarrer ernennt den Lehrer, die Horneburger Schule und ihre Lehrer vom Anfang bis zur Gegenwart - Die Armenstiftung, das Primissariat - Drangsale in Kriegen - Das Asylrecht der Horneburger Kirche - Die Pfarrei und ihr Besitztum - Die Kirche, Ausstattung und Glocken.

  3. Hagem-Meckinghoven

    Der Ort Meckinghoven im Mittelalter mehrfach erwähnt - Näher bei der Horneburger als bei der Dattelner Kirche - Streit und Plan, eine eigene Kirche zu bauen, verwirklicht durch Niederlassung der Dominikaner 1899 - Zerstörung im 2. Weltkrieg und Wiederaufbau - Die Kirche - Filiale im Dümmer - Hagem, Kirche, Rektorat, Pfarrei, Erwähnung Hagems im Mittelalter

Religiöses Leben und Volksfrömmigkeit im Kirchspiel

Volksfrömmigkeit nur an der Oberfläche faßbar - Verehrung des Hl. Stephanus - des Hl. Amandus, Christuskreuz wurde Amanduskreuz; Opferung der sieben Amanduskerzen, das zweite Amandusfest - Die Rosenkranzbruderschaft - Bittgänge und Prozessionen - Die Große Prozession - Wallfahrten nach Haltern und Kevelaer - Heiltümer - Das Festverzeichnis des Pfarrers Bürich von 1670