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Brauchitsch, Helga und Victor von; Althammer, Fritz: Zum Gedenken - Grabmale in Frankfurt am Main. Kramer, Frankfurt am Main, 1988

antiquarisches Einzelstück, 204 Seiten, 846 g, Preis inklusive Versand in Deutschland: 40 €

zur Zeit nicht lieferbar

In diesem Bildband haben die Fotografen Helga und Victor von Brauchitsch meisterhafte Aufnahmen von bekannten, bedeutenden, aber auch weniger bekannten und merkwürdigen Grabmalen in Frankfurt am Main, besonders auf dem Hauptfriedhof gemacht, die zum Nachdenken, Besinnen und zur Erinnerung Anlaß geben. Friedrich Althammer hat kenntnisreiche Einführungen zu den Kapiteln geschrieben.

Prächtige Zeugnisse solcher Grabmale finden sich in den alten Kirchen, vor allem im Dom. Hier begegnen wir noch berühmten Gestalten der Frankfurter Geschichte von Angesicht zu Angesicht, so als wollten sie zu uns reden und von ihrem Wirken und Wollen in früheren Jahrhunderten erzählen: Siegfried zum Paradeis, dem die Stadt den Erwerb des riesigen Stadtwalds verdankt, Johann von Holzhausen, dessen Geschlecht über fünfzigmal den Bürgermeister dieser Stadt gestellt hat und Gunther von Schwarzburg, den hier gewählten König, über dessen plötzliche Todesursache noch heute keine Gewißheit besteht.

Beim Abbruch der Weißfrauenkirche im Jahr 1953 entdeckte man Grabplatten bekannter Persönlichkeiten. Einige sind zu Messe- und Krönungszeiten verstorben und fanden hier in Frankfurt - fern ihrer Heimat - die letzte Ruhestätte. So wurde z. B. im Jahr 1742 die jüngste Tochter des Vicecomte von Windsor, Catharina, Frau des Matthäus Lesteuenon, Herrn von Berckenrode im Alter von 26 Jahren mittels 12 Kutschen standesgemäß begraben. Auch der Grabstein des Ratsherrn und Schöffen Friedrich Maximilian von Lersner (1697-1753) konnte geborgen werden. Von dem auf dem Petersfriedhof begrabenen Ratsherrn und Schöffen Achilles August von Lersner (1662-1732), Verfasser der »Chronica der Freyen Reichs-, Wahl- und Handelsstadt Frankfurt am Main« wurde hier das Epitaph gefunden.

Am Bürgerhospital an der Nibelungenallee findet sich das Grab des eigenwilligen Arztes und Naturforschers Dr. med. Johann Christian Senckenberg (1707-1772). Er bestimmte in seinem Testament, daß ein Drittel seines Vermögens dem Bürgerhospital und zwei Drittel der medizinisch-naturwissenschaftlichen Forschung zukommen sollte. Außerdem wollte er nach seinem Tod in der Nähe seiner Stiftung, dem Bürgerhospital, begraben sein, was der Magistrat in Anbetracht seiner Verdienste ausnahmsweise bewilligte. 1928 wurde die Gruft vom alten Stiftsgelände an die Nibelungenallee verlegt.

Während die Oberbürgermeister der preußischen und später hessischen Stadt Frankfurt auf dem Hauptfriedhof in der Nähe des Alten Portals ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, findet sich das Grab eines der letzten Bürgermeister der Freien Stadt Frankfurt, Johannes Gerhard Christian Thomas auf dem Südfriedhof.

Erläuterungen zu den Bildern:

5 Einführung / 7 / Denkmale der Stadtgeschichte / 8 Grabstein für Siegfried zum Paradies (t1386) und Katharina zum Wedel (t1 378) in der Nikolaikirche. / 9 Grabstein für Johann von Holzhausen d. Ä. (t 1393), Bürgermeister und Schöffe, und Gudela zum Goldstein (t1371) im Dom. / 11 Grabmal für König Gunther von Schwarzburg (t1349) im Dom. / 12 Grabstein für Heinrich Volrat Graf v. Stolberg-Königstein (t1641) mit 32 Ahnenwappen. An der Katharinenkirche (Nordseite). / 13 Grabmal Büdinger, Südfriedhof. / 14/15 Grab des Dr. med. Johann Christian Senckenberg (1707-1772), Naturwissenschaftler und Stifter, am Bürgerhospital, Nibelungenallee. / 17 Ausschnitt aus dem Grabmal Brunck, links abgebildet die Inschrift auf der Rückseite des Steins. / 18 Grabstein für Johann Karl von Frankenstein, Bischof von Worms (t1691). Im Dom, nördliches Seitenschiff. Geschaffen von Joh. Wolfgang Fröhlicher. / 190 / 20 Grabstätte für Johannes Gerhard Christian Thomas (1785-1838), Begründer des Frankfurter Vereins für Geschichte, Rechtshistoriker und Kommunalpolitiker, Südfriedhof (an der nördlichen Mauer 57). / 21 Vom Petersfriedhof zum Hauptfriedhof / 25 Kreuzigungsgruppe. Kopie des Bildhauers Hermann Jess (1868-1938) nach einem Original von Hans Backoffen (um 1470-1519) im Historischen Museum, Petersfriedhof. / 26 Grabmal für Simon Moritz v. Bethmann (1768-1826), Bankier, Russischer Staatsrat, Mitbegründer der Musterschule, Petersfriedhof. / 27 Detail eines unbekannten Grabes, Petersfriedhof. / 28 Grabplatte für Goethes Mutter Elisabeth Goethe, geb. Textor (1731-1808), Petersfriedhof. / 29 Grabmal für Mathias Bansa (1612-1674), Petersfriedhof. / 31 Grabplatte für Johann Kaspar Goethe (1710-1782), Goethes Vater, Kaiserlicher Rat, Petersfriedhof. / 32 Geilersches Grabmal (1827) vom Petersfriedhof. Jetzt Hauptfriedhof, an der Mauer 257. / 33 Begräbnisplatz für Johann Conrad Zimmermann, Bierbrauermeister und Gastwirt, errichtet 1828 an der Mauer 265. / 34 Grabinschrift für Senator Dr. Johann Friedrich von Meyer (1772-1849), Bibelübersetzer, an der Mauer D 176. / 35 Grabmal der Familie Garkoch. / 36 Grabmale der Familie der Freiherrn von Günderrode, an der Mauer 73. / 37 Grabmal für Viktor Christian Müller (1830-1871), Maler in Frankfurt am Main, Paris und München, an der Mauer 542a. / 38 Grabplatte für den Bierbrauer Johann Georg Küstner (nach 1755). Dargestellt ist der »Prophet Jonas«, Petersfriedhof. / 39 Grabmal der Familien Behrends und Manskopf, Gruftenhalle. / 40 Grabmal für die Familie Baron Ludwig von Erlanger, geschaffen von Christoph Friedrich Hausmann (1860-1936), Gruft 28. / 41 Ruhestätte der Familie Carl Oppermann, geschaffen von August Bischoff (1876-1965), Gruft 26. / 42 Ruhestätte für »Constantin Fellner und seine Nachkommen«, Botaniker (1805-1867). Gruftenhalle, Gruft 49. / 43 Familiengrab der Brüder Jacob, Philipp, Christian und Samuel Passavant. / 44 Gruft der Familie L. Gontard. Engel von Hermann Jacob Grünewald (1838-1912), Gruft 44. / 192 / 45 Grabmal für den Biergroßhändler Gottschalk. Figur von August Bischoff, Gruft 16. / 46 Gruftenhalle. / 47 Gruft der Familie Mylius mit Portrait-Medaillon des Architekten Carl Jonas Mylius (1839-1883), Gruft 24. / 48 Grabmal für Johann Philipp von Bethmann-Hollweg (1791-1812), geschaffen von Bertel Thorwaldsen (1768-1844). Original im Liebieghaus, Gruft 1. / 49 / Auf jüdischen Friedhöfen / 52 Männergrabstein aus dem Jahre 1284, bei Restaurierungsarbeiten im Dom gefunden. Das Grabfeld der Männer war nach dem Progrom 1349 als Steinbruch genutzt worden. Alter Jüdischer Friedhof, Battonstraße. / 53 Grabstein für Jokel zur Leuchte (t1781), Sohn des Tewele Schnapper. Alter Jüdischer Friedhof, Battonstraße. / 54/55 Grabsteine mit Hauszeichen der Familien Krebs und Drach (18. Jahrhundert). Alter Jüdischer Friedhof, Battonstraße. / 56 Grabmal für Jacques Benario (1868-1916), Mitarbeiter von Paul Ehrlich, im Krieg Oberstabsarzt. Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße. / 57 Grabsteine von Mitgliedern der Familie von Rothschild (19. Jahrhundert). Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße. / 193 / 58 Ausschnitt aus dem Grabstein für Moritz Daniel Oppenheim, Maler des jüdischen Familienlebens. Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße. / 59 Grabstein Hirsch Beer Falk (t1879). Die segnenden Hände weisen darauf hin, daß der Verstorbene den Kehanim (Priestern) angehörte. Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße. / 60 Jüdischer Friedhof, Rat-Beil-Straße. / 61 / Der Begräbnisplatz der Romantik / 64 Grabmal der Familie Zwerger. Engel geschaffen von Johann Nepomuk Zwerger (1796-1868). Gewann D 256. / 65 Grabmal für Adolph Freiherr Berlepsch zu Huebenthal (1819-1851), Kurhessischer Offizier. Kniender Engel von Eduard Schmidt v. der Launitz (1797-1869). Gewann D 85. / 66 Grabmal für Emma und Fritz Posthoff. / 67 Grabmal Ritsert. / 68 Grabmal für den Schriftsteller Karl Ferdinand Gutzkow (1811-1878). Portrait-Medaillon von Ernst Friedrich August Rietschel (1804-1861). Gewann D 272a. / 69 Grabmal für den Historiker Johannes Janssen (1829-1891). Von der Kreuzigungsgruppe von Friedrich August von Nordheim (1813-1886) steht nur noch der Christus. Gewann E 562. / 194 / 70 Mausoleum, erbaut von Friedrich Maximilian Hessemer (1800-1$60) für Gräfin Emilie Reichenbach-Lessonitz, geb. Ortlepp (1791-1843), Gemahlin des Kurfürsten Wilhelm I. von Hessen. Gewann F 1. / 71 Kruzifix im Inneren des Mausoleums von E. Schmidt von der Launitz. / 72 Grabmal für Sebastian Rinz (1782-1861), Stadtgärtner. Gewann C 155. / 73 Inschrift am Sockel des Denkmals für die Gefallenen aus dem Volke vom 18. Sept. 1848, abgebildet auf Seite 74. / 74 Denkmal für die Gefallenen aus dem Volke, Freiheitskämpfer von 1848. Gewann 17/21, 32. / 75 Denkmal der am 18. Sept. 1848 gefallenen Soldaten. Portrait-Medaillons des Generalmajors Hans von Auerswald und des Fürsten Felix Lichnowsky, Mitglieder der Frankfurter Nationalversammlung von 1848. Gewann E 243. / 76 Grabmal für Johanna Emilie Bernard, geb. Kuhnke. / 77 Grabmal für die Familie von Guaita, geschaffen von Eduard Schmidt von der Launitz. Gewann C 8. / 79 Grabmal für Beda Weber (1798-1858), Schriftsteller und Stadtplaner. / 80 Grabmal für den Physiker und Erfinder des Weckers Dr. med. Christian Ernst Neeff (1782-1849), an der Mauer 62. / 81 Grabmal für Samuel Thomas von Soemmerring (1755-1830), Anatom und Erfinder des elektrischen Telegrafen, an der Mauer 178. / 195 / 82 Grabstein für Carl Theodor Reiffenstein (1820-1893), Maler und Radierer an der Städelschule Frankfurt, Gewann G 372. / 83 Grabstätte der Familie Fellner, an der Mauer C 164. / 84 Grabmal für den Architekten Friedrich Rumpf (1795-1867), Erbauer des alten Portals des Hauptfriedhofs, von H. Grünewald, an der Mauer 269a. / 85 Grabmal für Friedrich Philipp Stoltze (1816-1891), Frankfurter Mundartdichter. Marmorepitaph, 2 m hoch, Gewann J 306a. / 86 Grabmal für Marianne von Willemer, geb. Jung (1784-1860), Goethes „Suleika" im „Westöstlichen Diwan". Gewann D 261. / 87 Grabmal für Louis Eysen (1843-1899), Landschaftsmaler, zweites Kreuz von rechts, an der Mauer 555a. / 88 Grabmal für Pauline Schmidt (1840-1856), im Volksmund »Paulinchen« aus Hoffmanns »Struwwelpeter«. Gewann C 148. / 89 Grabmal für Dr. jur. Eduard Franz Souchay (1800-1872), Senator und Schöffe, rechts daneben für seine Frau, an der Mauer 64. / 90 Grabstätte der Familien des Senators und Schöffen Justinian von Adlerflycht (1761-183 1) und von Gleichen-Rußwurrn, an der Mauer 277. / 91 Grabmal für Johann David Passavant (1787-1861), Inspektor des Städel'schen Kunstinstituts, Kunsthistoriker und Maler. Weißes Marmorkreuz, Gewann F 589. / 196 / 92 Grabmal für Heinrich Mülhens (1758-1838). Bankier. Früher an der Mauer C 125, jetzt Gewann D. / 93 Grabmal für den Maler Franz Xaver Winterhalter (1805-1873). Weißer Marmorengel, lebensgroß, von Architekt und Städtebauer Oskar Sommer (1840-1894), Gewann G 123/124. / 94 Grabmal der Familien Schmitt und Haast, von Friedrich August von Nordheim (1813-1884), an der Mauer 433. / 95 Grabmal für den Komponisten Joseph Joachim Raff (1822-1882), geschaffen von dem Münchner Bildhauer Karl Ludwig Sand (1859-1 947), / Grabmal für den Obersten der Stadtwehr Friedrich Wilhelr,i von Ellrodt (1772-1844), geschaffen von E. G. F. Rust nach einem Entwurf von Maximilian Hessemer, Gewann B 194. / 98 Grabmal )ost. / 99 Wappenstein am Grabmal des Generals Faber du Faur (1780-1857). / 100 Grabplatte für den Strafrechtswissenschaftler Dr. jur. Johann Paul Anselm von Feuerbach (1775-1833), Erzieher Kaspar Hausers und Verfasser einer Denkschrift über ihn. An der Mauer C 105. / 101 Grabmal der Familie Leimbach. / 102 Grabstätte des Mitbegründers der Hoechster Farbwerke, Adolf von Brüning (1837-1884), an der Mauer 606-609. / 197 / 103 Grabstätte für den Maler Otto Franz Scholderer (1834-1902) und seine Frau Luise, Gewann F 185a. / 104 Grabmal der Familie Johann Georg Mouson (1812-1894), Gewann J 163. / 105 Grabmal für den Geheimen Sanitätsrat Dr. Heinrich Hoffmann (1809-1894), Verfasser des „Struwwelpeter", und seine Frau Therese, geb. Donner, an der Mauer G 541. / 106 Grabstätte der Familie de Neufville. / 107 Grabplatte der Familie von Blittersdorf: Friedrich von Blittersdorf (1792-1861) und Maximiliane Euphrosine Kunigunde von Blittersdorf, geb. Brentano (1802-1861). Sandsteintumba, an der Mauer 106. / 109 Ruhestätte des Philosophen Arthur Schopenhauer (1788-1860). Graue Kalksteinplatte 0,83 x 1,70 m, Gewann A 24. / 110 Grabmal des Buchhändlers und Kartographen Friedrich August Ravenstein (1809-1881), Gewann F 891. / 111 Gedenktafel für Prof. Dr. Rudolf Christian Boettger (1806-1881), Lehrer am Physikalischen Verein. Gewann J 751 a. / 112 Grabmal Lönholdt, Detail am Sockel. / 113 Frankfurter Adler am Grabmal für den Bürgermeister Eduard Ludwig Harnier (1800-1868), an der Mauer 359a. / 198 / 114 Grabplatte für den Lehrer an der Städelschule Eduard von Steinle (1810-1886), Gewann D 215. / 115 Grabplatte der Familie Gwinner. / 117 / Die Gräbergemeinschaft und der Jugendstil / 121 Grabmal der Familie Georg Hoffmann (1868-1924), Gewann V 415. / 122 Grabmal Ebel. / 123 Grabmal Ohmeis. / 124 Engel an der Grabstätte der Familien Braun und Behringer. / 125 Denkmal für den Intendanten Emil Claar (1847-1930) und seine Frau, die Schauspielerin Hermine Claar-Delia (1848-1908). Bronzebüste von Gustav Martin Karl Herold (1839-1927), Gewann I 183. / 126 Grabplatte for Johann Martin Schlamp (1790-1874). / 127 Grabplatte für die Schriftstellerin Dorothea von Schlegel, geb. Mendelssohn (1763-1839), Gewann B 180. / 128 / Grabmal der Familie Teves von Bildhauer Johann Josef Beiz (1873-1957), Gewann II 135. / 199 / 129 Gedenkstein für die Künstler-Familie Klimsch, Gewann XIV 1. / 130 Grabmal für Oberbürgermeister Daniel Heinrich Mumm von Schwarzenstein (1818-1890), Gewann A 84. / 131 Grabstätte Hugo Kessler (1885-1905). / 132 Grabmal für den Lehrer Dr. phil. Emil Scholderer (1831-1909), Gewann E 331 a. / 133 Grabmal Grünbach. / 134 Grabmal Herrmann. / 135 Grabmal für den Arzt Dr. Jakob Hermann Bockenheimer (1837-1908), an der Mauer 539a. / 136 Grabstätte Jean Klauer (1851-1900), Dirigent und Musiklehrer. / 137 Grabmal für den Musikschriftsteller Carlos Droste (1871-1913) und Marie Droste, geb. Karl. / 138 Grabmal für den Archäologen Adam Hammeran (1840-1912). Detail am Sockel, Gewann A 214. / 139 Grabmal Baldes. / 140 Grabmal der Familie de Ridder, von Bildhauer Cesare Augusto Giulio Varnesi, (1866-1941), Gewann V 149. / 200 / 141 Grabmal Willi Diehl (1911-1935), Fluglehrer bei der Luftwaffe. Gewann I 872c. / 143 Grabmal der Familie Julius Lejeune, Gewann B 106. / 144 Grabmale für Johann Jakob Fries (1826-1901), Dialektdichter und Schriftsteller, und den Naturforscher Wilhelm Eduard Simon Peter Rueppell (1794-1884). Gewann F 155a. / 145 Grabmal für Johann Christian Carl Knoblauch (1789-1878), Mitbegründer der ersten Gasbereitungsgesellschaft, Portrait-Medaillon von Heinrich Petry (1832-1904), und Dr. med. Johann Georg Alexander Knoblauch (1820-1899), Arzt. / 146 Grabmal für Martin Eduard Staudinger (1842-1910), Kämpfer gegen die Vivisektion, Gewann C 59. / 147 Grabmal für Oberbürgermeister Dr. Johann Franz von Miquel (1828-1901), Relief von Varnesi, Gewann D 297. / 148 Grabmal für den Schriftgießereibesitzer David Stempel (1869-1927), von Bildhauer Karl Stock (1876-1945), Gewann II 220. / 149 Grabmal für den Neurologen Prof. Dr. Ludwig Edinger (1855-1918) und seine Frau Anna (1863-1929), von Bildhauer Benno Elkan (1877-1960), Gewann II GG 21. / 150 Grabmal für den Geheimen Justizrat Carl Hamburger (1828-1913). / 151 Ausschnitt aus dem Grabmal für Johann Christoph Welb (1847-1922), Architekt und Stadtverordneter. / 201 / 152 / Der Friedhof der Moderne - ein Hain / 159 Rechts die Grabstätte für den Kunstmäzen Geheimrat Dr. Adolf Haeuser (1857-1938), von Architekt Carl Wach (1878-1952). Links die Grabstätte der Familie Reutlinger. Gewann II 192. / 160 Grabmal für Excellenz Geheimrat Friedrich Ludwig von Gans (1833-1920), an der Kreuzung der Gewanne IV, V, VIII und XIV. / 161 Mausoleum des Frankfurter Vereins für Feuerbestattung, geschaffen von F. C. Hausmann. / 162 Grabstätte der Familie des Bankiers Eduard Beit von Speyer (1866-1933), Gewann II GG 15. / 163 Grabmal für die Familien Grunelius und Bethmann, an der Mauer 400. / 164 Gräber von 1625 Kriegstoten aus dem Ersten Weltkrieg, Gewann VII. / 165 Gräber von 3109 Kriegstoten aus dem Zweiten Weltkrieg Gewann VII. / 166 Grabstätte Alexander Barthel (1860-1901). / 167 Grabstätte Marie Barthel (1866-1940). / 168 Grabmal für den Altphilologen und Gymnasialdirektor Tycho Mommsen (1819-1902), Gewann F 1608. / 169 Grabstein der Familie Haack, Gewann B 159. / 202 / 170 Grabstätte der Familie Kurt Ritter von Eberhard, Gewann E 17,0. / 171 Grabstätte Nagel. / 172 Denkmal für die sieben Opfer beim Brand des Luftschiffes »Hindenburg« in Lakehurst (USA). Gewann XV 697. / 173 Grabmal für die Familie Wilhelm E. Rau, Gewann D 288. / 175 Grabstein für den Reiseschriftsteller Dr. Alfons Paquet (1881-1944), seine Frau Marie Henriette, geb. Steinhausen, und seinen Sohn Bernhard, Gewann A 276a. / 176 Grabmal für Gustav Zickwolf. / 177 Grabmal Foessner. / 179 Gedenkstein für den Polarforscher Theodor Lerner (1866-1931), seine Frau Lydia, geb. Stoltze (Tochter von Adolf Stoltze) (1873-1954) und seine Enkelin Dr. Luise Bodensohn, geb. Lerner (1911-1985), Gewann A 84. / 180 Grabstätte der Familie des Chemikers und Sozialpolitikers Arthur Bernhard von Weinberg (1860-1943), Gewann II GG 29, 29a, 30. / 181 Grabmal der Familie Jean Andreae, von Bildhauer Richard Förster (1873-1956), Gewann II 74. / 183 Grabplatte für die Dichterin Ricarda Huch (1864-1947), Goethepreisträgerin, Gewann II 204. / 203 / 184 Grabmal für den Architekten und Stadtbaurat Ernst May (1886-1970), Gewann A 274. / 185 Grabmal für den Konsul, Kaufmann und Stadtverordneten Karl Kotzenberg (1866-1940), geschaffen von Fridolin Riedesser (1887-1967), Gewann VI 150. / 186 Grabplatte für Oberbürgermeister Dr. h. c. Walter Kolb (1902-1956), Gewann A 55a. / 187 / Grabplatte für Oberbürgermeister Ludwig Landmann (1868-1945), in der Nähe des Alten Portals, Gewann A 290. / 188 Grabmal unbekannter Herkunft. / Rückseite Schutzumschlag: Engelskopf (um 1880) von Johann Nepomuk Zwerger auf dem Giebel des »Alten Portales«.