Bomas-Verlag

Angebot anfordern

Bestellen

Geschäftsbedingungen

Impressum

Mitteilung an den Verlag

Send a message

Übersicht

Volltextsuche:
Margret Bechler: Warten auf Antwort - Ein deutsches Schicksal. Ullstein, 1993

antiquarisches Einzelstück, 414 Seiten, 274 g, Preis inklusive Versand in Deutschland: 20 €

Margret Bechler war die Frau des deutschen Majors Bernhard Bechler. In Stalingrad gefangengenommen, schloß er sich dem Nationalkomitee Freies Deutschland an. Seine Frau, aufgefordert, sich scheiden zu lassen, hielt zu ihm und wurde von den Nazis verfemt. Nach Kriegsende wirft man ihr vor, die Hinrichtung eines Untergrundkämpfers mitverschuldet zu haben. Sie wird verhaftet, wandert durch Zuchthäuser und Lager, wird zum Tode verurteilt, erst 1956 begnadigt. Ihr Buch ist ein packendes und glaubwürdiges Dokument unserer Zeit, sachlich und ohne Haß geschrieben. Besser als in einem Geschichtsbuch werden hier die Probleme und Verwirrungen offenbar, in die Menschen durch den Krieg und die Kriegsfolgen geraten können.

Inhalt:

  1. Die Heimsuchung
    September 1943 bis August 1944
  2. ... bis zur Verhaftung
    Herbst 1944 bis Juni 1945
  3. Im Untersuchungsgefängnis Zwickau
    Juni/Juli 1945
  4. Im Speziallager Nr. 4 Bautzen
    Juli 1945 bis September 1946
  5. Im Internierungslager Jamlitz
    September 1946 bis März 1947
  6. Im Speziallager Nr. 1 Mühlberg
    März 1947 bis September 1948
  7. Im Speziallager Nr. 2 Buchenwald
    September 1948 bis Februar 1950
  8. Im Zuchthaus Waldheim:
    Anklageschrift und Todesurteil
    Februar 1950 bis Oktober 1950
  9. Im Zuchthaus Waldheim: In der Todeszelle
    Oktober 1950 bis März 1953
  10. Im Zuchthaus Waldheim:
    Umwandlung in lebenslänglich
    März 1953 bis März 1954
  11. In der Strafvollzugsanstalt Hoheneck:
    Bis zur Entlassung
    März 1954 bis April 1956
  12. Bis heute: Warten auf Antwort

Nachwort der Autorin