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Autorenportrait

Klaus Steinvorth wurde 1940 in Neutitschein im Sudetenland, heute Novy Jicin in Tschechien, geboren. Nach dem frühen Tod des Vaters im Krieg 1942 gelangte er durch eine abenteuerliche Flucht mit Mutter, Großmutter und Bruder in den Westen, wo seine Mutter in Wietze, Kreis Celle, eine Anstellung bei der Erdölfirma DEA fand. In seinem Buch Der Vater blieb im Krieg wird diese Episode ausführlich dargestellt. 1949 folgte ein Umzug nach Hamburg, wo er den größten Teil seiner Ausbildung erhielt: Heinrich-Hertz-Schule, Abitur 1960, Universität Hamburg, Studium der Anglistik und Germanistik mit erstem und zweitem Staatsexamen sowie Promotion. 1969 ging er in den Schuldienst an ein Hamburger Gymnasium.

Zahlreiche Auslandsaufenthalte prägten seinen Lebensweg. Knapp zwei Jahre studierte und unterrichtete er als Lektor in den USA. Im Oktober 1969 unterbrach er den Schuldienst für sechs Jahre, um in Paris als Deutschassistent in der Lycée Voltaire, in Indien an der Universität von Mysore und in Nigeria an der Universität von Ibadan zu arbeiten. In beiden Universitäten war er als Deutschlektor tätig, vermittelt durch den Deutschen Akademischen Auslandsdienst. Nach sieben Jahren Schultätigkeit in Norderstedt ging er erneut ins Ausland: nach Kairo, wo er sieben Jahre an der Deutschen Evangelischen Oberschule unterrichtete. Anschließend folgte wieder Schuldienst in Norderstedt. 2005 wurde Klaus Steinvorth pensioniert.

Klaus Steinvorth schrieb Theaterstücke für die Schule und Jugendbücher, die im Ensslin- und Fischer-Verlag veröffentlicht wurden. Er lebt heute in Norderstedt bei Hamburg, ist verheiratet und hat drei Kinder.